Zusammenführung von EnEG/EnEV und EEWärmeG erfolgt

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Das Forum Gebäudetechnik im VDMA begrüßt den Entwurf des neuen Gebäudeenergiegesetzes.

Die verschiedenen Regulierungen und politischen Instrumente im Gebäudesektor sind erstens sehr komplex, leider aber auch nicht immer widerspruchsfrei. Das VDMA Forum Gebäudetechnik begrüßt daher an dieser Stelle die geplante Zusammenführung von Energieeinsparungsgesetz (EnEG), Energieeinsparverordnung (EnEV) und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zu einem neuen, einheitlichen, und vor allem in sich abgestimmten Regelwerk.

 

„Mit dem neuen Gebäudeenergiegesetz sind die energetischen Anforderungen an Neubauten, an Bestandsgebäude und an den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteversorgung von Gebäuden endlich abgestimmt unter einem Dach sortiert. Wir hoffen, dass der Entwurf nach einigen wenigen notwendigen Änderungen den weiteren Gesetzgebungsweg schnell passieren wird“, sagt Dr. Peter Hug, Sprecher VDMA Forum Gebäudetechnik. 

 

Damit die Anwendung und der Vollzug zukünftig auch deutlich erleichtert werden, fordert das VDMA Forum Gebäudetechnik, dass noch Klärungen in Formulierungen und Details erfolgen. Wesentlich erscheint aber auch, dass die Öffentliche Hand Ihre Vorbildfunktion wahrnimmt und endlich – zumindest im Neubau mit modernen Niedrigstenergiegebäuden - voranschreitet. Den KfW-Standard 55 hier als Niedrigstenergiestandard zu definieren, hält Hug für wichtig, aber nicht besonders ambitioniert.

Die Wirtschaftlichkeit aller verlangten Maßnahmen, Technologieoffenheit und Investitionsschutz im privaten Bestand sind neben dem Abbau von Bürokratie die Eckpfeiler der Forderungen des Forums Gebäudetechnik im VDMA. 

Es gilt daher jetzt nicht nur die Weichen für die nächste Legislaturperiode zu stellen, sondern zukunftsweisend und konsequent den Weg Richtung der Europäischen Klima- und Energieziele zu beschreiten.